Calpe vs. Kanarische Inseln – Wo trainiert man im Winter am besten mit dem Rennrad?

Last Updated on 29 Dezember 2025 by Chris

a cyclist wondering which winter destination to choose for a road cycling trip

Der Winter in Nord- und Osteuropa muss nicht zwangsläufig eine Pause vom Radfahren bedeuten. Immer mehr Fahrer entscheiden sich dafür, nach Spanien und in andere warme Regionen zu reisen, um unter komfortablen Bedingungen Form für die neue Saison aufzubauen. Zwei Ziele werden dabei am häufigsten genannt: Calpe an der Costa Blanca sowie die Kanarischen Inseln – Teneriffa und Gran Canaria.

Was ist mit den anderen Inseln des Archipels? Sie sind eher eine interessante Alternative als ein klassisches Ziel für winterliche Trainingslager. Die schwierigere Erreichbarkeit (begrenzte Auswahl an komfortablen Flugverbindungen), das spezifische Gelände und die Wetterbedingungen machen sie zu weniger beliebten Optionen für das Wintertraining. Wir lassen sie in diesem Artikel bewusst außen vor, kommen aber in einem separaten Beitrag definitiv noch einmal auf dieses Thema zurück 🙂

Beide Regionen (Calpe und die Kanarischen Inseln) bieten gute – wenn auch unterschiedliche – Trainingsbedingungen: stabiles Wetter, guten Asphalt und abwechslungsreiche Strecken. Genau deshalb stehen viele Radfahrer vor derselben Frage: Wohin flieht man im Winter besser – nach Calpe oder auf die Kanaren?

In diesem Guide vergleichen wir beide Destinationen, zeigen auf, für wen sich welche besser eignet, und teilen praktische Tipps zur Vorbereitung auf ein winterliches Trainingslager.

Routen und Höhenprofil

Calpe

Die Region rund um Calpe ist bekannt für ihre abwechslungsreichen Strecken, die es ermöglichen, flache Küstenabschnitte mit längeren Berganstiegen innerhalb einer einzigen Ausfahrt zu kombinieren. Hier befindet sich auch der ikonische Coll de Rates – ein Anstieg, der sowohl von ambitionierten Hobbysportlern als auch von WorldTour-Teams genutzt wird.

Die Straßenqualität ist insgesamt gut. Natürlich gibt es Ausnahmen, insbesondere wenn man sich auf kleinere Nebenstraßen begibt. Erwähnenswert ist jedoch, dass der Autoverkehr mit zunehmender Entfernung von der Küste deutlich abnimmt, was Radfahrern ein größeres Sicherheitsgefühl und mehr Fahrkomfort bietet.

Die Anstiege in der Region Calpe sind überwiegend moderat – die meisten überschreiten keine durchschnittliche Steigung von 6 %. Dadurch eignen sie sich sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Fahrer, die längere Intervalle fahren möchten, ohne sich mit extrem steilen Rampen auseinandersetzen zu müssen.

Kanarische Inseln – Teneriffa und Gran Canaria

Die Kanarischen Inseln, insbesondere Teneriffa und Gran Canaria, bieten ein völlig anderes Fahrerlebnis. Sie sind ein Paradies für Liebhaber langer Anstiege – Auffahrten können hier problemlos zwanzig bis fünfundvierzig Kilometer lang sein. Ein gutes Beispiel ist der Anstieg zum Teide auf Teneriffa, der rund fünfundvierzig Kilometer misst und je nach gewählter Route eine durchschnittliche Steigung von etwa fünf bis sechs Prozent aufweist (es gibt grundsätzlich drei Hauptvarianten mit mehreren möglichen Abwandlungen im unteren Bereich des Anstiegs). Die Kanaren sind ein Ort, an dem man leicht einen gleichmäßigen Rhythmus findet und gezielt an der Ausdauer über lange Distanzen arbeiten kann.
Höhenmeter sammeln fühlt sich hier im besten Sinne fast selbstverständlich an. Es geht dabei nicht um leichtes Gelände – die Leichtigkeit ergibt sich daraus, dass diese Landschaft perfekt dafür gemacht ist, kontinuierlich Höhenmeter aufzubauen.Ganz gleich, wohin man fährt, die Höhenmeter summieren sich von selbst. Flache Abschnitte sind auf den Inseln praktisch nicht vorhanden – das ist der grundlegende Unterschied im Vergleich zu Calpe.
Beide Inseln sind vulkanischen Ursprungs, was bedeutet, dass man – vereinfacht gesagt – umso höher kommt, je weiter man in Richtung Inselzentrum fährt. Man kann sie sich wie einen Kegel vorstellen, dessen höchster Punkt sich ungefähr in der Mitte befindet.

Vergleich von Routen und Höhenprofil

KriteriumCalpe (Costa Blanca)Kanarische Inseln (Teneriffa / Gran Canaria)
RoutenschwierigkeitModerat, mit der Möglichkeit einfacher RundstreckenAnspruchsvoll, dominiert von langen Anstiegen, praktisch keine flachen Abschnitte
Länge der AnstiegeMehrere bis etwa ein Dutzend KilometerBis zu 45 km
SteigungModerat – meist bis 5 %, gelegentlich steile RampenVariabel, etwa 5-9 %, Rampen über 15 %
BeispielanstiegColl de Rates – ikonisch bei Amateuren und ProfisTeide – ca. 45 km Anstieg, drei Hauptvarianten der Auffahrt
AutoverkehrIm Landesinneren minimal. Rücksichtsvolle Autofahrer. Verkehr hauptsächlich an der Küste.Mittel bis gering im Landesinneren und im Norden beider Inseln. Rücksichtsvolle Autofahrer.
GeländecharakteristikGleichmäßige, nicht zu steile Anstiege, flache AbschnitteVulkanische Landschaft – leichter Höhengewinn, ständiges Klettern, kein flaches Terrain
Straßenqualität und ErreichbarkeitGut, nur sehr wenige stark beschädigte StraßenbelägeMeist gut, stellenweise schlechter, häufige Sperrungen durch Steinschlag
cycling weather calpe vs canary islands

Klima – Wetterbedingungen

Hier betrachten wir ausschließlich die Wintermonate, also Januar bis März. Außerhalb dieses Zeitraums sind beide Regionen warm, dieser Artikel konzentriert sich jedoch gezielt auf winterliche Trainingslager, weshalb wir den Zeitraum entsprechend eingrenzen.

Winterwetter in Calpe

Der Winter in Calpe kann unberechenbar sein. Ja, es gibt Tage mit angenehmen Temperaturen um 15-20°C und strahlendem Sonnenschein, genauso gut kann man jedoch ein komplettes einwöchiges Trainingslager unter bewölktem Himmel mit Wind und Regen verbringen. Man muss auf wechselnde Bedingungen vorbereitet sein – von trockenen, sonnigen Tagen bis hin zu langen Ausfahrten bei feuchtem Wetter.

An der Küste kann der Wind besonders herausfordernd sein und das Training deutlich beeinflussen. Deshalb packen die meisten Radfahrer, die im Winter nach Calpe reisen, nicht nur Sommer-trikots, sondern auch Arm- und Beinlinge, Windwesten und leichte Jacken sowie häufig auch leichte Thermotrikots ein. In der Praxis wird meist im Zwiebelprinzip gefahren, um sich im Laufe des Tages flexibel an wechselnde Wetterbedingungen anpassen zu können.

Das ändert nichts daran, dass die Costa Blanca weiterhin als einer der besten Orte in Europa für das Wintertraining gilt. Entscheidend sind eine realistische Herangehensweise und die richtige Vorbereitung. Die passende Bekleidung ist letztlich der Faktor, der darüber entscheidet, ob der Aufenthalt auch bei weniger idealem Wetter komfortabel bleibt.

Winterliche Wetterbedingungen auf den Kanarischen Inseln

Der Winter auf den Kanarischen Inseln ist deutlich stabiler als an der Costa Blanca. Die Tagestemperaturen liegen in der Regel zwischen 18-25°C, Niederschläge sind minimal. Deshalb werden die Kanaren von Radfahrern oft als „Sonnengarantie“ mitten im europäischen Winter bezeichnet.

Man sollte jedoch die deutlichen klimatischen Unterschiede zwischen den einzelnen Teilen der Inseln berücksichtigen. Der Süden von Teneriffa und Gran Canaria ist nahezu immer sonnig und trocken, während der Norden häufig wolkiger, feuchter und spürbar kühler ist. Dadurch wird die Wahl des Unterkunftsortes besonders wichtig. Wer im Süden wohnt, kann nahezu sicher mit guten Bedingungen für Ausfahrten rechnen.

Fahrten in höhere Lagen der Inseln, etwa beim Anstieg zum Teide, bedeuten zudem niedrigere Temperaturen – selbst wenn es an der Küste sonnig ist, kann es wenige Kilometer weiter oben bereits mehrere Grad kühler sein. Das sollte man im Hinterkopf behalten und stets ein vollständiges Set an warmer Kleidung mitnehmen.

canary islands climate comparison between north and south

Rohe Wetterdaten zeigen das ganze Bild. Die Unterschiede sind klar und deutlich, insbesondere für Radfahrer, die sich auf die Saison vorbereiten. Für den Datenvergleich haben wir Calpe, Maspalomas (Gran Canaria) und Adeje (Teneriffa) herangezogen.

Quelle: Weatherspark.com

Wenn du auf der Suche nach dem verlässlichsten Winterwetter zum Radfahren bist – wähle die Kanaren.

Die Kanarischen Inseln bieten eines der berechenbarsten und angenehmsten Winterklimate in Europa (geografisch näher an Afrika, politisch Teil Europas) – insbesondere im Süden, wo das Wetter lange, tägliche Trainingseinheiten eindeutig begünstigt.

Winterklima-Vergleich: Calpe vs. Kanarische Inseln

KriteriumCalpe (Costa Blanca)Kanarische Inseln (Teneriffa / Gran Canaria)
Wintertemperatur10-19°C tagsüber, kühle Morgen- und Abendstunden19-26°C tagsüber, konstant warm
Wetterstabilität (Bewertung 1-5)3/5, mögliche Regenphasen und kühlere Perioden5/5 im Süden, im Norden wechselhafter
NiederschlagMöglichkeit mehrerer aufeinanderfolgender RegentageMinimale Niederschläge, viel Sonne, Risiko hauptsächlich im Norden
WindHäufig kräftiger Wind, besonders an der KüsteMäßiger Wind, vor allem in Küstennähe
Lokale UnterschiedeGeringe Temperaturunterschiede zwischen Küste und Bergen, stärkerer Wind an der KüsteSonniger Süden, wolkiger und feuchter Norden. Kühler in den Bergen auf ca. 2000 m ü. M.

Bei der Wahl eines winterlichen Trainingslagers bieten sowohl Calpe als auch die Kanarischen Inseln Bedingungen, die denjenigen in Polen deutlich überlegen sind. Sie unterscheiden sich jedoch im Charakter – die richtige Wahl hängt von deinen Erwartungen ab.

Schnelle Entscheidungshilfe

  • Du wählst Calpe? Dann entscheidest du dich für ein fokussiertes, trainingsorientiertes Radsportcamp, bei dem Strand und sonnenbasierte Aktivitäten eine untergeordnete Rolle spielen.
  • Du wählst die Kanarischen Inseln? Hier kannst du Radfahren mit Erholung und weiteren Aktivitäten verbinden und von stabilem, sonnigem Wetter profitieren. Wenn du im Süden wohnst, ist ein Blick auf die Wettervorhersage praktisch überflüssig.

Logistik. Transportmöglichkeiten

1. CALPE

Aus logistischer Sicht ist dies ein sehr komfortables Reiseziel. Von Polen und den meisten europäischen Flughäfen gibt es Direktflüge nach Alicante oder Valencia, von dort dauert der Transfer in die Region Calpe rund eine Stunde. Der Transport eines Fahrrads per Flugzeug ist unkompliziert, und es gibt eine große Auswahl an Hotels und Apartments, die auf die Bedürfnisse von Radfahrern ausgerichtet sind. Der Flug von Polen dauert etwa drei Stunden.

Ein großer Vorteil dieses Winterziels ist zudem die Möglichkeit der Anreise mit dem eigenen Auto. Polnische Radfahrer teilen die Strecke häufig auf zwei Tage auf und legen eine Zwischenübernachtung ein. Diese Option wird meist von größeren organisierten Gruppen gewählt – etwa wenn ein großer Transporter mit Rädern und Gepäck fährt, während die Teilnehmer des Camps bequem und schnell per Flugzeug anreisen.

2. KANARISCHE INSELN

Die Anreise auf die Kanaren (in der Praxis per Flugzeug) nimmt mehr Zeit in Anspruch. Ein Flug von Polen dauert etwa fünf bis sechs Stunden. Die Inseln sind sehr gut mit den meisten europäischen Städten verbunden. Bei der Reiseplanung sollte man die jeweiligen Gepäckbestimmungen der Fluggesellschaften beachten. Fast jede Airline bietet die Möglichkeit des Fahrradtransports an, allerdings unterscheiden sich Gebühren und Anforderungen.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist der sehr gute Transport ab den Flughäfen – sowohl Taxis als auch Busse ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Fahrt von den südlichen Flughäfen in die wichtigsten Urlaubsorte. Die lokalen Busse sind die günstigste Option, und die Fahrer machen in der Regel keine Probleme beim Transport eines großen Fahrradkoffers. Im schlimmsten Fall wird eine kleine Zusatzgebühr verlangt, was bei uns jedoch noch nie vorgekommen ist.

Optionen für Transfers Flughafen <-> Unterkunft

  • Öffentlicher Bus – eher weniger zu empfehlen aufgrund von Gepäckbeschränkungen und möglicher Unbequemlichkeit. Auf den Kanarischen Inseln ist das Reisen mit Fahrrädern jedoch in der Regel kein Problem.
  • Taxis – eine gute Wahl, sofern ungewöhnliches Gepäck im Voraus angekündigt wird. Dies ist die teuerste, aber zugleich schnellste und komfortabelste Option.
  • Mietwagen direkt am Flughafen – eine gute Lösung, wenn man unabhängig vom öffentlichen Verkehr sein möchte.
  • Organisierter Transfer (Shuttle/Minibus) – eine komfortable Option: Größere Fahrzeuge können vorab gebucht und ein Fahrradkoffer angemeldet werden.

Wo übernachten – die beste Basis

Jede Region hat bewährte Orte, die sich hervorragend als Ausgangspunkt eignen. Berücksichtigt wurden dabei zahlreiche Faktoren wie Höhenlage, Windverhältnisse, gute Straßenanbindung, Verfügbarkeit von Apartments und Hotels, Klima sowie das allgemeine „Feeling“ des Ortes.

Kanarische Inseln

Der Wind auf den Kanarischen Inseln wird von den Passatwinden bestimmt. An etwa 90 % der Tage im Jahr weht er aus einer Richtung – aus Nordost. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und haben eine kegelartige Form. Dadurch entsteht auf der Südseite eine natürliche Barriere, weshalb diese Regionen nahezu vollständig vor Wind geschützt sind.

Teneriffa

Gran Canaria

Calpe

Die Küste eignet sich sehr gut als Basis – es gibt zahlreiche Geschäfte und Bars, und die Auswahl an Hotels und Apartments ist groß. Je weiter man ins Landesinnere fährt, desto häufiger trifft man auf kleine Ortschaften ohne die Infrastruktur, die man möglicherweise benötigt.

map of the Calpe area - where to stay for a training camp

Calpe und die Küste der Costa Blanca

cyclists riding fast on Gran Canaria roads

Kosten – lokale Preise und Transport

Beide Destinationen bieten hervorragende Strecken, eine gute Infrastruktur und eine ausgeprägte Radsport-Atmosphäre – bei den Kosten zeigen sich jedoch spürbare Unterschiede.

Flüge – der erste große Budgetfaktor

Calpe gewinnt in Sachen Erreichbarkeit. Flüge nach Alicante und Valencia aus Polen und ganz Europa sind häufig und relativ günstig. Bei den Kanarischen Inseln muss man mit einer längeren Flugzeit und spürbar höheren Ticketpreisen rechnen – insbesondere, wenn man mit dem Fahrrad reist.

Fazit: Calpe ist deutlich günstiger und logistisch einfacher.

Unterkunft und Verpflegung

Calpe bietet eine riesige Auswahl an Apartments und Hotels, die auf Radfahrer ausgerichtet sind. Die Preise sind konkurrenzfähig, und längere Aufenthalte ermöglichen oft bessere Konditionen. Die Kanarischen Inseln sind teurer – sowohl bei den Unterkünften als auch bei den täglichen Ausgaben wie Restaurantbesuchen und Lebensmitteleinkäufen. Besonders deutlich wird der Unterschied bei Aufenthalten von mehr als einer Woche.

Fazit: Bei gleichem Unterkunftsstandard ist Calpe budgetfreundlicher.

Supermärkte – Preise

Der Einkauf in bekannten Supermarktketten (Mercadona, Lidl, Hiperdino) sieht an beiden Orten sehr ähnlich aus. Grundprodukte – Wasser, Pasta, Reis, Obst und Gemüse – kosten ungefähr gleich viel.

cyclist wearing Luxa kit taking a coffee break in Calpe

Die wichtigste Frage: Wie viel kostet ein Kaffee?

Sowohl in Calpe als auch auf den Kanarischen Inseln trinkt man denselben spanischen Kaffee – einen schnellen Espresso an der Bar, meist zu einem Preis von etwa 1,20 € bis 2 €. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich nicht alle täglichen Kosten zwischen diesen Reisezielen unterscheiden – Spanien bleibt Spanien, egal ob auf dem Festland oder auf einer Insel.


FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Winter-Trainingslagern im Radsport

1. Welches Reiseziel bietet berechenbareres Wetter?

Die Kanarischen Inseln sind deutlich wetterstabiler als Calpe.

2. Sind die Routen auf den Kanarischen Inseln anspruchsvoller als in Calpe?

Ja. Die Strecken haben deutlich mehr Höhenmeter, mit sehr wenigen flachen Abschnitten. Viele Anstiege sind außerdem sehr steil.

3. Wie transportiert man ein Fahrrad am besten im Flugzeug?

Wir empfehlen die Verwendung eines speziellen Fahrradkoffers oder einer Fahrradtasche für Reisen. Es gibt viele Optionen auf dem Markt – Hartschalenkoffer, Softbags mit Innenrahmen und mehr.

4. Wo ist Rennradfahren sicherer?

In beiden Fällen ist das Land Spanien – Radfahrer werden respektvoll behandelt und Autofahrer sind in der Regel rücksichtsvoll. In Städten ist jedoch zusätzliche Vorsicht geboten, da spanische Autofahrer häufig keine Blinker benutzen.

5. Was sind die größten Nachteile der Kanarischen Inseln für Radfahrer?

Es kann zu häufigen Straßensperrungen kommen, auch auf wichtigen Routen, aufgrund von Steinschlag. Straßenarbeiten schreiten zudem oft im typisch langsamen spanischen Tempo voran. Es lohnt sich, aktuelle Warnungen und Verkehrsmeldungen hier zu prüfen:

https://etraffic.dgt.es/etrafficWEB/

6. Was sind die größten Nachteile von Calpe / Costa Blanca für Radfahrer?

Starke Winterwinde und weniger stabile Wetterbedingungen können ein Problem sein, insbesondere bei kurzen Aufenthalten – es ist durchaus möglich, eine komplette Woche mit schlechterem Wetter zu erwischen.

7. Wo lässt sich die Trainingsintensität leichter steuern?

Wir empfehlen Calpe – das Gelände eignet sich besser für gleichmäßiges Training in Zone 2, ohne dass lange, durchgehende Anstiege nötig sind.

8. Wie kann man sein Fahrrad beim Flugtransport schützen?

Die beste Lösung ist ein spezieller Hartschalen-Fahrradkoffer. Je nach Modell bieten diese integrierte Schutzsysteme. Empfindliche Bereiche können zusätzlich mit Luftpolsterfolie geschützt werden.

9. Welche Radsportbekleidung sollte man für ein Winter-Trainingslager einpacken?

Das Fundament deines Kits sollte aus Kleidung bestehen, die du normalerweise im Frühling oder Sommer nutzt. Zusätzlich solltest du wärmere Teile einpacken, wie Arm- und Beinlinge, eine Weste, eine Ultralight-Jacke, eine Radmütze und Handschuhe. Es ist außerdem sinnvoll, mehr Socken als üblich mitzunehmen.
Alles, was du brauchst, findest du in unserem Luxa.cc-Shop.

Wenn du in deinem Hotel oder Apartment Zugriff auf eine Waschmaschine hast, reichen 3-4 komplette Sets aus Bib-Shorts, Trikot und Socken in der Regel völlig aus.